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Aug

Greimhartinger spenden für Chiemseehospiz

Bernau-Greimharting | Die im Jahr 1973 ins Leben gerufene Frauengemeinschaft Greimharting hat sich nicht nur aus kleinen Anfängen zu einer festen Organisation im Dorf, sondern auch zu einer wertvollen und spendablen Einrichtung entwickelt. Jährliche Termine  der Gemeinschaft sind der Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende und das Fastensuppen-Essen am Palmsonntag. Beides wird stets sehr gern angenommen und der Erlös wird seit Bestehen der Gemeinschaft ausschließlich an soziale Projekte im In- und Ausland gespendet. Vom heurigen Fastensuppenessen übergaben die Frauen von Greimharting einen Scheck in Höhe von 400 Euro an Stefan Scheck für das Chiemseehospiz in der Gemeinde Bernau a. Chiemsee.

Foto: Greimhartinger Frauen übergeben 400 Euro an Spende an Stefan Scheck vom Chiemseehospiz in Bernau –von links: Resi Schmidmaier, Irmi Riepertinger, Elisabeth Prankl, Elisabeth Weidenspointner, Maria Wimmer, Hanni Hackenberg und Stefan Scheck

Lesen Sie HIER den gesamten Artikel online in den Samerberger Nachrichten (ohne Bezhalschranke) oder HIER in der Priener Zeitung (Seite 20, ohne Bezahlschranke).

Text: © Hötzelsperger

Bild: © Hötzelsperger

Aufnahme im Chiemseehospiz Bernau

Das Chiemseehospiz nimmt Menschen über 17 Jahren, mit fortgeschrittener und fortschreitender Erkrankung auf, die nur eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht, eine palliativ-pflegerische bzw. palliativ-medizinische Versorgung notwendig ist und eine Krankenhausbehandlung nach § 39 SGB V nicht erforderlich ist. Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Betreuung zuhause nicht mehr sichergestellt werden kann und auch durch eine stationäre Pflegeeinrichtung nicht adäquat abgedeckt werden kann. Die Einweisung erfolgt über den Hausarzt, oder Ärzte aus dem Krankenhaus.

Aufnahmekriterien sind

eine progrediente, weit fortgeschrittene Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung (von wenigen Tagen, Wochen oder Monaten), wie onkologische Erkrankungen mit Symptomlast, AIDS, neurologische Erkrankungen, Nieren-, Herz-oder Lungenerkrankung im Endstadium.

Aufklärung über Erkrankung und deren Prognose (Patient bzw. auch rechtliche Vertretung)

Einverständnis des Betroffenen zur Aufnahme im Hospiz

ambulante Versorgungsmöglichkeiten sind abgeklärt und ausgeschöpft, die Versorgungsmöglichkeit im Heim ist aufgrund der aktuellen oder zu erwartenden hohen Versorgungsanforderung ausgeschlossen und/ oder aufgrund der Situation und Symptomlast nicht angemessen

Aufnahmeprocedere

telefonische Anfrage, ob ein Hospizplatz frei ist
Fax an uns mit Notwendigkeitsbescheinigung, die der einweisende Arzt ausfüllt und Antrag nach §39a, die der Betroffene oder sein/e Bevollmächtigte/r ausfüllt
suchen eines neuen Hausarztes vor Ort, falls der bisherige die Betreuung im Chiemseehospiz in Bernau nicht übernimmt
die Aufnahme erfolgt nach Genehmigung durch die Krankenkasse
Das Chiemseehospiz möchte Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion, die diese Kriterien erfüllen, ein sicheres Zuhause für die letzte Lebensphase bieten.

Kontakt und Anfahrt zum Chiemseehospiz Bernau

Chiemseehospiz gKU
Baumannstraße 56
83233 Bernau

Tel.: 08051-96 18 55-0
Fax.: 08051-96 18 55-77