20
Mai

Gemeinsam für eine würdevolle Begleitung am Lebensende – Erfolgreiches Forum der Hospiz- und Palliativregion

Teisendorf | Am vergangenen Mittwoch fand das diesjährige Forum der Hospiz- und Palliativregion Berchtesgadener Land und Traunstein statt. Zahlreiche Fachkräfte, ehrenamtlich Engagierte und Interessierte aus der Region kamen zusammen, um sich über die aktuellen Entwicklungen, die Bildung zukünftiger Arbeitsgruppen und die Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativarbeit auszutauschen.

Das Forum, das im Pflegeheim St. Elisabeth in Teisendorf stattfand, stand ganz im Zeichen des Zusammenkommens und der gemeinsamen Gestaltung eines lebendigen und nachhaltigen Netzwerks. Ziel ist es Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren An- und Zugehörigen bestmöglich zu begleiten und zu unterstützten. Ein zentrales Thema war die Wahl des neuen Steuerkreises, der künftig die strategische Ausrichtung der Region maßgeblich mitgestalten wird.

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Bild: v.l. Lena Zimmermann (Koordinatorin BGL), Tanja Hauck (Koordinatorin TS), Christian Eder (Chiemseehospiz), Elisabeth Weiss (St. Elisabeth Teisendorf), Monika Sandbichler (Pflegeheim Siegsdorf), Andrea Bader (Pflegedienst Bader und Hoiss), Robert Kühnbach (Ambulante Palliativversorgung), Lisa Weßels (Ambulanter Hospizdienst TS). Es fehlen Johannes Häberlein (Hospizverein BGL) und Martin Rihl (Lebenshilfe BGL). 

Text: © Lena Zimmermann, Pressetext Hospiz- und Palliativregion TS und BGL

Bild: © Hospiz- und Palliativregion TS und BGL

Aufnahme im Chiemseehospiz Bernau

Das Chiemseehospiz nimmt Menschen über 17 Jahren, mit fortgeschrittener und fortschreitender Erkrankung auf, die nur eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht, eine palliativ-pflegerische bzw. palliativ-medizinische Versorgung notwendig ist und eine Krankenhausbehandlung nach § 39 SGB V nicht erforderlich ist. Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Betreuung zuhause nicht mehr sichergestellt werden kann und auch durch eine stationäre Pflegeeinrichtung nicht adäquat abgedeckt werden kann. Die Einweisung erfolgt über den Hausarzt, oder Ärzte aus dem Krankenhaus.

Aufnahmekriterien sind

eine progrediente, weit fortgeschrittene Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung (von wenigen Tagen, Wochen oder Monaten), wie onkologische Erkrankungen mit Symptomlast, AIDS, neurologische Erkrankungen, Nieren-, Herz-oder Lungenerkrankung im Endstadium.

Aufklärung über Erkrankung und deren Prognose (Patient bzw. auch rechtliche Vertretung)

Einverständnis des Betroffenen zur Aufnahme im Hospiz

ambulante Versorgungsmöglichkeiten sind abgeklärt und ausgeschöpft, die Versorgungsmöglichkeit im Heim ist aufgrund der aktuellen oder zu erwartenden hohen Versorgungsanforderung ausgeschlossen und/ oder aufgrund der Situation und Symptomlast nicht angemessen

Aufnahmeprocedere

telefonische Anfrage, ob ein Hospizplatz frei ist
Fax an uns mit Notwendigkeitsbescheinigung, die der einweisende Arzt ausfüllt und Antrag nach §39a, die der Betroffene oder sein/e Bevollmächtigte/r ausfüllt
suchen eines neuen Hausarztes vor Ort, falls der bisherige die Betreuung im Chiemseehospiz in Bernau nicht übernimmt
die Aufnahme erfolgt nach Genehmigung durch die Krankenkasse
Das Chiemseehospiz möchte Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion, die diese Kriterien erfüllen, ein sicheres Zuhause für die letzte Lebensphase bieten.

Kontakt und Anfahrt zum Chiemseehospiz Bernau

Chiemseehospiz gKU
Baumannstraße 56
83233 Bernau

Tel.: 08051-96 18 55-0
Fax.: 08051-96 18 55-77