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Jan

Achental-Realschule spendet an das Chiemseehospiz Bernau

Marquartstein/Bernau am Chiemsee | Ende Juli 2025 fand an der Achental-Realschule ein besonderer Spendentag statt. Jugendliche der 7. Jahrgangsstufe engagierten sich in verschiedensten Arbeitsfeldern, um ihren „Lohn“ für ein soziales Projekt zu spenden. Dieser Tag stand für Solidarität und das aktive Mitwirken junger Menschen an der Gestaltung einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler unterstützen in diesem Jahr das Chiemseehospiz Bernau. Die Spendenübergabe erfolgte am 19.12.2025 feierlich in der Achental-Realschule Marquartstein. Ein Scheck in Höhe von 2385,- Euro wurde an den Vorstand des Chiemsee Hospiz Bernau, Herrn Stefan Scheck, sowie an den Förderverein-Vorsitzenden, Herrn Georg Grabner, überreicht. Die Spende setzt ein Zeichen für das Gemeinwohl. Gemeinsam unterstützen die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Foto (v. l. n. r.): Schulleiter Christian Thoma, Patrick Stevens (Schüler einer jetzigen 8. Klasse), Georg Grabner (Vorsitzender des Fördervereins Chiemseehospiz), Stefan Scheck (Vorstand Chiemseehospiz gKU) und Thomas Deinzer (Organisator des Spendentags)

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© Text und Bild: Achental-Realschule

Aufnahme im Chiemseehospiz Bernau

Das Chiemseehospiz nimmt Menschen über 17 Jahren, mit fortgeschrittener und fortschreitender Erkrankung auf, die nur eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht, eine palliativ-pflegerische bzw. palliativ-medizinische Versorgung notwendig ist und eine Krankenhausbehandlung nach § 39 SGB V nicht erforderlich ist. Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Betreuung zuhause nicht mehr sichergestellt werden kann und auch durch eine stationäre Pflegeeinrichtung nicht adäquat abgedeckt werden kann. Die Einweisung erfolgt über den Hausarzt, oder Ärzte aus dem Krankenhaus.

Aufnahmekriterien sind

eine progrediente, weit fortgeschrittene Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung (von wenigen Tagen, Wochen oder Monaten), wie onkologische Erkrankungen mit Symptomlast, AIDS, neurologische Erkrankungen, Nieren-, Herz-oder Lungenerkrankung im Endstadium.

Aufklärung über Erkrankung und deren Prognose (Patient bzw. auch rechtliche Vertretung)

Einverständnis des Betroffenen zur Aufnahme im Hospiz

ambulante Versorgungsmöglichkeiten sind abgeklärt und ausgeschöpft, die Versorgungsmöglichkeit im Heim ist aufgrund der aktuellen oder zu erwartenden hohen Versorgungsanforderung ausgeschlossen und/ oder aufgrund der Situation und Symptomlast nicht angemessen

Aufnahmeprocedere

telefonische Anfrage, ob ein Hospizplatz frei ist
Fax an uns mit Notwendigkeitsbescheinigung, die der einweisende Arzt ausfüllt und Antrag nach §39a, die der Betroffene oder sein/e Bevollmächtigte/r ausfüllt
suchen eines neuen Hausarztes vor Ort, falls der bisherige die Betreuung im Chiemseehospiz in Bernau nicht übernimmt
die Aufnahme erfolgt nach Genehmigung durch die Krankenkasse
Das Chiemseehospiz möchte Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion, die diese Kriterien erfüllen, ein sicheres Zuhause für die letzte Lebensphase bieten.

Kontakt und Anfahrt zum Chiemseehospiz Bernau

Chiemseehospiz gKU
Baumannstraße 56
83233 Bernau

Tel.: 08051-96 18 55-0
Fax.: 08051-96 18 55-77